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Europäische Sumpfschildkröte

Europäische Sumpfschildkröte / Emys orbicularis

Steckbrief

Heimat: Spanien, Frankreich, Sardinien, Korsika, Italien, östliche Adriaküste, Griechenland, Türkei, ehem. Sowjetunion, Nordafrika, Iran, Syrien, Georgien
Grösse:
Gewicht:
bis 22cm
bis 600 Gramm
Bebrütung:
Temp: 24-28C
Feutigkeit: 80-90%
Dauer: 52-80 Tage
Ernährung: vorwiegend tierisch
Winterschlaf:
auch Jungtiere!
Temperatur: +4 bis +6 C
Dauer: 3-5 Monate, im Wasser

Herkunftsgebiet:

Die Europäische Sumpfschildkröte lebt in stark verkrauteten Gewässern. Sie kann in Flussmündungsgebieten, aber auch in Brackwasser leben. 
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Europa, Nordafrika und den Nahen Osten.
Als Reptil ist sie auf genügend Wärmezufuhr angewiesen, was sie mit ausgiebigem Sonnenbaden auf dem Gewässer und am Ufer erreicht.


Haltung:

Im Sommer leben die Europäischen Sumpfschildkröten in einer Teichanlage im Garten.  Der Teich muss den ganzen Tag von der Sonne beschienen werden. Die tiefste Stelle soll mindestens 100cm betragen. Der Teich soll verschiedene Tiefen und unterschiedliche Vegetationszonen aufweisen. 
Eine starke Strukturierung und Versteckplätze unterstützen das Wohlbefinden der Tiere.

Sonnenlicht und Wärme sind das Lebenselixier der Europ. Sumpfschildkröten!

Sumpf- oder Wasserschildkröten sollten nicht zusammen mit Landschildkröten gehalten werden. Die Umzäunung muss mindestens 40cm hoch sein, um ausbruchsicher zu sein. Sumpfschildkröten können sehr gut klettern und sind wahre Ausbruchskünstler. Die Gehegeecken müssen besonders gesichert werden.
Maschengitter eignet sich nicht als Umzäunung.

Futter:

Die wendigen und intelligenten Sumpfschildkröten ernähren sich vorwiegend tierisch. Bieten Sie ihren Tieren einen abwechslungsreichen Speisezettel:

  • Wassserinsekten
  • Regenwürmer
  • kleine Krebse
  • Wiesenplankton
  • Schnecken
  • Mückenlarven
  • ganze Fischchen (tot)
  • Aas, wie toter Fisch

Im Handel erhältliches Trockenfutter darf Sumpfschildkröten zur Abwechslung zugefüttert werden. Gönnen Sie Ihren Tieren aber den Anreiz der Futtersuche und des Jagdinstinktes. Erwachsene Tiere fressen auch Wasserlinsen und Seerosenblätter.

Mästen Sie Ihre Tiere nicht. fette Tiere können sich nicht mehr vollständig in den Panzer zurückziehen und bieten damit Angriffsfläche für streitsüchtige Rivalen

Jungtiere: Sie sind gleich wie erwachsene Schildkröten zu füttern.

Überwinterung:

Die Europäischen Sumpfschildkröten halten einen Winterschlaf. Er dauert 4-5 Monate. Beobachten Sie ihre Tiere im Herbst noch eingehender als sonst, denn kranke Tiere dürfen keinen Winterschlaf halten. Der Teich muss mindestens 100cm tief sein. Die Tiere überwintern auf dem Teichgrund.
Eine auch während Wochen geschlossene Eisschicht schadet den Tieren nicht.

Jungtiere: Sie halten ab ihrem ersten Lebensjahr, am besten kontrolliert in einem Wasserbecken, einen Winterschlaf. Der Wasserstand soll das 2-fache der Panzerbreite betragen.

Temperatur: +4 bis +6 Grad     Dauer: 4-5 Monate

Zucht und Aufzucht:

Die Männchen sind oft heftige und aufsässige Partner. Sie können eine Teichanlage so dominieren, dass sich keine anderen Tiere mehr ins Wasser wagen. Erörten Sie die Möglichkeit, all zu aktive Männchen zeitweise abtrennen zu können. Die Paarung erfolgt sehr früh im Jahr, meist unmittelbar nach dem Winterschlaf.

Eiablage:
Sie erfolgt im Mai, am wärmsten Platz des Landteiles. Die Eigrube wird in den späten Abendstunden ausgehoben. Die Eiablage erfolgt im Schutz der Dunkelheit.

Störfaktoren:

  • Fehlende Eiablageplätze
  • Gehegewechsel
  • Gehegeüberbesetzung
  • Mangelerscheinungen

Mangelerscheinungen können zu Legenot führen. Diese Weibchen müssen durch eine Fachperson abgeklärt werden. Röntgen ist eine geeignete Methode, Eier im Bauch festzustellen.

Bebrütung:

Unsere Aussentemperaturen genügen nicht für eine Naturbrut. Die weichschaligen Eier werden in feuchtem Substrat wie Vermiculit, Seramis oder Gartenerde bei Temperaturen von 24C bis 28C oder 30C bebrütet. 29C kann zu Zwitterbildung führen.

Jungtiere müssen natürlichem Sonnenlicht ausgestzt werden. Schutzen Sie sie vor Räubern wie Mardern, Krähen und Katzen.

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