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Eichhörnchen

Eichhörnchen

Lebensweise

Das Europäische Eichhörnchen hat eine einzelgängerische Lebensweise. Nur durch das reichhaltige Futterangebot in Parks verliert es seine Abneigung gegenüber seinen Artgenossen. Im Gewirr der Zweige und Äste benutzen sie regelrechte, nur für sie erkennbare Straßen, die sie zuvor mit Duftmarken gekennzeichnet haben.

Da sich in ihrem Fell gerne diverse Parasiten einfinden, betreiben sie häufig eine ausgedehnte Fellpflege. Auch zu diesem Zweck ist bei den Eichhörnchen eine Art Staub- und Grasbad beliebt. Dazu dienen ihnen kleine Ansammlungen von vertrockneten Gräsern, Moosen und Flechten in staubigen Mulden oder abgestorbenen Baumstümpfen.

Europäische Eichhörnchen sind lebhaft, tagaktiv und können sechs bis sieben Jahre in der Wildnis bzw. zwölf Jahre in Gefangenschaft leben. Meistens sterben sie aber wohl vor dem vierten Lebensjahr.

Nahrung

Zumeist suchen Eichhörnchen in Baumwipfeln ihre Nahrung. Sie besteht aus Nüssen, Baumsamen, Beeren, Rinden, Knospen, Insekten, Vogeleiern und Vogelnestlingen sowie im Spätsommer aus Pilzen am Waldboden. Ihre Hauptnahrungssuche findet vor allem in den frühen Morgen- und Abendstunden statt. Zum Zernagen von vorher an den Zweigspitzen abgebissenen Fichtenzapfen suchen sie gern Baumstümpfe von abgesägten Bäumen auf, da sie dort für diese Geschicklichkeitsaufgabe zum Verspeisen der von ihnen begehrten kleinen Samenkörner einen gegenüber schwankenden Ästen viel standsicheren Ort finden. Diese Nahrungsaufnahmeorte der Eichhörnchen sind leicht an den typischen Nahrungsresten wie den abgenagten Fichtenzapfenspindeln und den verstreuten Deckschuppen zu erkennen. Da sie in ihrem Bau keine Vorratskammern anlegen, vergraben Eichhörnchen im Herbst Nahrung entweder im Boden, oft in der Nähe von Baumwurzeln, oder verstauen sie in Rindenspalten oder Astgabeln als Wintervorrat. Der Geruchssinn hilft, diese Wintervorräte wiederzufinden, die nach keinem planmäßigen Schema versteckt wurden. Manchmal steigen Eichhörnchen in Garagen und Schuppen ein, um dort nach Nahrung zu suchen.

Nester

Das Eichhörnchen baut sich in den Baumkronen aus Ästen und Zweigen mehrere rundliche, stabile Nester, so genannte „Kobel“ (ca. 50 cm Außendurchmesser, ca. 20 cm lichte Weite, innen); ein Hauptnest und mehrere Ausweichnester zum Schutz und zur Nahrungsaufnahme (Schattenkobel). Diese Nester werden mit Moos und Gras weich ausgepolstert. Die Eingänge zeigen meist nach unten. Eichhörnchen nutzen aber auch gerne Baumhöhlen und unbenutzte Dachböden.

Das Europäische Eichhörnchen hält nur eine Winterruhe nicht wie andere Tiere Winterschlaf. Deshalb verlassen sie ihre Nester in dieser Zeit nur gelegentlich zur Nahrungssuche und man sieht sie dann oft am Boden, wo sie auch versuchen, ihre im Herbst versteckte Nahrung wiederzufinden. Bei Sturm und starkem Schneefall sowie bei nasskaltem Wetter verlassen sie ihr Nest nur bei großem Hunger. Sie können aber mehrere Tage ohne Nahrung ausharren.

Fortpflanzung

Das Europäische Eichhörnchen ist nach dem ersten Lebensjahr geschlechtsreif. Ihre Paarungszeit ist im ausgehenden Winter (Frühjahr), wobei das Männchen das Weibchen oftmals viele Tage kreuz und quer durch deren Gebiet jagt (Balz). Noch vor der Geburt vertreibt das Weibchen alle Männchen vom Nest. Ihre Tragzeit beträgt 38 Tage. Somit wirft das Weibchen zum ersten Mal im Frühjahr. Im Jahr wirft das Europäische Eichhörnchen ein- bis dreimal 2 bis 5 Junge.Die Jungen kommen in Kobeln oder umgebauten Elsternestern zur Welt. Sie sind bei der Geburt nackt und blind (Nesthocker) und haben ein Gewicht von etwa 8,5 Gramm. Den jungen Eichhörnchen wächst nach ca. 15 Tagen der erste Haarflaum. Erst nach ca. vier Wochen öffnen sie die Augen und es wachsen die ersten Nagezähne. Sie sind insgesamt neun Wochen unter der Obhut ihrer Mutter. Danach verlassen sie zum ersten Mal selbstständig ihr Nest. Bei Gefahr reagieren die Mütter sehr schnell und tragen ihre Jungen im Maul in einen Ausweichkobel. Auf den ersten gemeinsamen Ausflügen mit der Mutter verständigen sie sich untereinander mit Quieklauten unterschiedlichster Lautstärke, wenn sie sich aus den Augen verlieren. Etwa 80 Prozent der Jungtiere überleben das erste Jahr nicht.

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