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Schwarzköpfchen

Schwarzköpfchen

 

Allgemeine Informationen:

Die Unzertrennlichen werden zu der großen nicht einheitlichen Gruppe der Wachsschnabelpapageien gezählt. Alle Arten besitzen glänzende Schnäbel. Die Unzertrennlichen (Gattung Argapornis) sind kleine, kurzschwänzige Papageien aus dem tropischen Afrika, die bei den Vogelliebhabern ganz besonders beliebt sind. Eigenartig ist, dass manche Arten Nistmaterial im Schwanz- Bürzel- und Halsgefieder transportieren. Das Futter sollte aus fertig gemischten Saaten oder eigenen Mischungen bestehen.

Diese sollten sein: Spitzsaat, Hirse, Sonnenblumenkerne, etwas Hanf und Kolbenhirse. Eingeweichte Semmel, Äpfel und Grünfutter wird gleichfalls gern gefressen.

Die Tiere haben einen starken Nagetrieb den man gut mit Weiden­ und anderen Zweigen decken kann. Bereits eingewöhnte Vögel können das ganze über in einer Freivoliere bleiben, wenn ein zugfreier, trockener und frostsicherer Schutzraum an die Voliere anschließt.

Beschreibung:

Verbreitung: Nordöstliches Tanganyika.

14,5-16 cm; Männchen und Weibchen gleichgefärbt. Wangen sind bräunlichschwarz, rund um den Nacken und Hals ein gelbliches Band, das sich bis zur Brust hin ausdehnt, wo es in das Grün des Bauches übergeht. Bürzel und Oberschwanzdecken graublau verwaschen. Flügelfedern schwarz mit grünen Außenfahnen; der Schwanz ist grün, äußere Federn an der Basis orange und mit schwarzem Querband vor der gelblichen Spitze. Augen braun, nackter Augenring weiß, Schnabel rot, Beine dunkelgrau.

Zucht:

Schwarzköpfchen sind leicht zu züchten und zwar entweder im Käfig oder einer Voliere bzw. in einem Flugraum, wo auch einige Paare zusammen gehalten werden können. Im Brutkäfig sollte dagegen stets nur ein Paar untergebracht sein. Die Tiere füllen den Nistkasten oft mit der Rinde von Weidenzweigen an; sie bauen einen tunnelförmigen Eingang, und in der Mitte des Nestes befindet sich eine Nestmulde. Die Maskenunzertrennlichen brüten am besten im Frühjahr und im Herbst. Im Sommer haben sie eine natürliche Ruheperiode, was in Freiheit mit den trockenen Monaten des Jahres zusammenfällt.

Auch im Winter beginnen die Vögel zu nisten - wenn man es ihnen gestattet. Doch diese Zeit ist recht ungünstig, und man sollte deshalb am besten die Nistkästen entfernen. Stets ist für eine genügend hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen; so kann man z. B. auf den Grund des Nistkastens feuchtes Moos und darüber Torf legen. Die Jungen werden u. a. mit eingeweichten Semmeln (plus einigen Tropfen Lebertran) aufgezogen.

Füttern die Eltern nicht zufrieden stellend, kann man die Aufzucht der Jungen auch selbst übernehmen. Zu Anfang füttert man die Tiere mit einem warmen Brei aus gemahlener Hirse und Gries. Dieser Brei, dem auch Kalk und Holzkohle hinzugefügt werden sollte, wird mittels einer Pipette oder einer Injektionsspritze in den Kropf der Tiere befördert. Später fressen die Jungen Futter vom Löffel ab. Mischlinge zwischen Maskenunzertrennlichen und Rosen- sowie Russköpfchen sind bekannt geworden.

Verschiedenes:

Von den Maskenunzertrennlichen gibt es auch eine hübsche Mutation, bei der die gelben Pigmente ausgefallen sind. Aus Grün wird also Blau, und Gelb wird zu Weiß. Diese Mutation ist heute unter dem Namen Blauer Maskenunzertrennlicher bekannt, und er wurde erstmals 1930 in England gezüch tet. 1940 erschien in Japan eine weiße Mutation und 1935 in den USA ein Lutino.

Ernährung, Haltung und Pflege wie bei anderen Agapornis-Arten.

Bei den meisten Arten sind Männchen und Weibchen äußerlich nicht unterscheidbar. Die Vögel werden mit ca. 6 Monaten geschlechtsreif. Ein Gelege besteht aus 4 bis 6 Eiern, die Brutdauer beträgt 21 – 25 Tage. Die Jungtiere fliegen mit ca. 5 Wochen zum ersten Mal aus und sind nach etwa weiteren 5 Wochen selbständig.

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