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Prachtrosella

Prachtrosella

 

Länge: ca. 30 cm
Gewicht: Männchen ca. 100-120 g
Gewicht: Weibchen ca. 90 g

Männchen: Kopf, Hals, Brust, Unterschwanzdecken rot, Wangenflecken weiß, Bauch grüngelb zur Unterseite hin grün werdend, Rücken- und Flügelfedern schwarz mit gelben Säumen. Mittlere Flügeldecken schwarz, untere Flügeldecken und äußere Deckfedern blau, Unterrücken grün. Schwanzoberseite dunkelblau, äußere Schwanzfedern hellblau, an der Spitze weiß. Schnabel grauweiß, Iris dunkelbraun, Beine graubraun.

Weibchen: matter gefärbt, weißer Unterflügelstreif, häufig kleiner.

Jungvögel: matter als Weibchen, Kopf und Hals mehr grün als rot. Volle Ausfärbung nach 18 Monaten.

Name: Rosella (Kurzform von Rosellasittich): Abgeleitet von Rose-hiller. Die Siedlung Rose Hill im Südosten Australiens wurde im 18. Jahrhundert von dem Engländer George Rose gegründet. In der Umgebung dieser Siedlung wurden die ersten Rosellasittiche von weißen Einwanderern beobachtet und Rose-hillers genannt.
Unterarten: P. e. eximius, Rosellasittich ; Südliches Australien, eingeführt auf Neuseeland
P. e. ceciliae, Prachtrosella, ca. 33 cm, Rot dunkler, Bauch und Säumung der Rückenfedern goldgelb ; Südliches Australien
P. e. diemenensis, Tasmanischer Rosella, ca. 30 cm, Rot dunkler; Wangenflecke größer ; Tasmanien
Heimat: s. Unterarten
Lebensraum: offene Savannen mit Bäumen, offene Wälder, Felder, Parks
Freileben: Während des Sommers paarweise oder in kleinen Gruppen. Im Winter größere Schwärme bis etwa 100 Vögel. Sie halten sich häufig auf dem Boden auf, wo sie wegen ihrer Färbung schwer zu erkennen sind. Sie sind nicht scheu. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Grassamen, Baumsamen, Früchten, Beeren, Nüssen, Blüten, Blattknospen, Insekten und ihren Larven sowie Nektar. Gelegentlich richten sie auf den Feldern Schäden an. Während der Nahrungssuche zwitschern sie.
Der Flug ist schnell und wellenförmig. Während des Fliegens verständigen sie sich mit dreisilbigen Kontaktrufen. Ihr Alarmruf ist ein schrilles Kreischen.
Rosellas kommen überwiegend häufig vor.

Brutzeit August bis Februar, z. T. bis in den Mai. Bis zu zwei Bruten. Die Bruthöhle befindet sich in Baumlöchern oder Ästen von toten Bäumen, vorwiegend Eukalyptus. Nester wurden auch in Kaninchenhöhlen, leere Höhlen von Bienen oder Termiten, herabgefallenen Ästen und Zaunpfählen aus Holz gefunden. Das Weibchen brütet alleine und verläßt zwei bis dreimal täglich das Nest, um vom Männchen gefüttert zu werden. Das Gelege, das aus 5 (4-9) Eiern besteht, wird 19 Tage bebrütet. Im Alter von 5 Wochen fliegen die Jungvögel aus. Sie bleiben noch mehrere Wochen bei ihren Eltern.
Der Lebensraum der Unterart Prachtrosella überschneidet sich teilweise mit dem des Rosellasittichs, weshalb es zu Kreuzungen dieser Arten kommt.

Nahrung: Großsittichfutter (Glanz, verschiedene Hirsearten, Kardi, Weizen, Buchweizen, Sonnenblumenkerne, Hafer, Hanf, Wildsamen), Obst, Gemüse, Grünfutter, Beeren
Haltung: Viele Rosellabesitzer bezeichnen ihre Vögel als Prachtrosella, allerdings existieren wegen der häufigen Kreuzungen der verschiedenen Rosellaarten nur noch wenige echte Prachtrosellas.

Haltung in Voliere oder Außenvoliere (Mindestmaße 3x1,50x2 m LxBxH) mit frostfreiem Schutzraum.
Für eine Käfighaltung sind sie nicht geeignet.

Rosellas sind robust und ausdauernd. Sie sind relativ zutraulich, baden gerne und nagen vergleichsweise wenig, vor allem, wenn sie frische Zweige zum Nagen bekommen. Ihre Stimme ist normalerweise nicht sehr laut, aber sie können laut rufen. Einige Rosellas können einige Wörter und Töne nachahmen. Sie sind sehr aktiv, lebhaft und gute und schnelle Flieger, weshalb sie sehr viel Freiflug und Beschäftigungsmöglichkeiten benötigen.

Sie sind unverträglich gegenüber anderen Sittichen (besonders anderen Plattschweifsitticharten) und Papageien. Deshalb sollten Rosellapaare auch außerhalb der Brutzeit nicht mit anderen Plattschweifsittichen zusammen gehalten werden. Bei der Vergesellschaftung mit anderen Sitticharten sollten sollten bei Problemen Trennungsmöglichkeiten bestehen.
Wenn andere Plattschweifsitticharten in einer benachbarten Voliere untergebracht sind, sollten die Seitenwände doppelt verdrahten, um Verletzungen der Zehen durch Beißereien zu vermeiden.

Sie eignen sich auch für Anfänger in der Sittichhaltung und -zucht, wenn die etwas anspruchsvolleren Haltungsbedingungen beachtet werden.
Sie sollten allerdings darauf achten, ein blutsfremdes gegengeschlechtliches harmonisierendes Paar zu bekommen, da es sonst bei Erreichen der Geschlechtsreife häufig zu Problemen kommen kann. Die Chancen ein harmonisierendes Paar zu bekommen ist manchmal größer, wenn man ein etwas älteres "echtes" Rosellapaar zu erwirbt.

Zucht: Die Zucht von Rosellas ist nicht schwer. Das Paar sollte während der Brutzeit alleine gehalten werden, da das Männchen sehr aggressiv reagieren kann. Es kann auch dem Weibchen gegenüber aggressiv werden. Es sollten auch keine anderen Rosellas in der gleichen Voliere oder in einer Nachbarvoliere gehalten werden. Plattschweifsittiche in anderen Volieren dagegen können brutstimulierend wirken, da sie die Balzgesänge der anderen Sittiche hören können. Ein weiterer Vorteil ist, dass andere Zuchtpaare notfalls als Ammenvögel genommen werden können.

Mit einem Jahr fortpflanzungsfähig. Eine Brut sollte aber erst ab 2 Jahren zugelassen werden. Brutzeit im April. Legeabstand: 2 Tage, Brutbeginn ab dem 3. oder 4. Ei.

Es werden sowohl Nistkästen als auch Naturstämme angenommen. Das Weibchen brütet alleine und wird vom Männchen gefüttert. Die Jungvögel werden in den ersten Tagen nur vom Weibchen gefüttert, nach ca. 10-15 Tagen beteiligt sich das Männchen an der Fütterung. Nach Erreichen der Selbständigkeit sollte gut beobachtet werden, ob das Männchen aggressiv ihnen gegenüber wird. Falls ja, sollten die Jungvögel von ihren Eltern getrennt werden. Falls das Männchen friedlich ist und keine zweite Brut folgt können die Jungvögel noch eine Zeitlang bei ihren Eltern gelassen werden. Eine anschließende zweite Brut ist nicht selten.

Nistkastenmaße: 25x25x60 cm LxBxH, Einschlupflochdurchmesser: 8 cm.

Gelege 4-9 Eier, Brutdauer ca. 20 Tage, Nestlingszeit 5 Wochen, Selbständigkeit ca. 3 Wochen nach dem Ausfliegen.
Ringgröße: 5,5 mm Ø. Beringung im Alter von ca. einer Woche.

Rosellas eignen sich gut als Ammenvögel für andere Plattschweifsittiche und andere größere Sittiche.

Mischlinge mit mit allen anderen Plattschweifsitticharten, Nymphensittich, Singsittich, Schildsittich, Barnardsittich, Gelbsteißsittich, Rotkappensittich.

Mutationen: Rot , Lutino, Schecke, Zimt, Opalin, Weißflügel, Pastell, Isabell, Rubino, Silber, Goldmantel-Rosella, "Dorée"-Rosellas.

Da einige Mutationen farblich als wenig attraktiv gelten werden diese eher selten gezüchtet. Beliebt sind v.a. die wildfarbenen Rosellas, die Rubinos und die roten Rosellas. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Goldmantel-Rosellas oder Gelbmantel-Rosellas, die leuchtend gelbe Flügeldecken mit nur feinen schwarzen Säumen besitzen.

Von den Goldmantel-Rosellas gibt es die Farbvariante "Dorée" (= goldfarben). Erstzucht vermutlich 1966 in Frankreich. Bei dieser Mutation fehlen die feinen schwarzen Säume auf den gelben Flügeldecken. Diese Farbvariante wurde bereits 1967 beschrieben, aber konnte bisher nicht gezüchtet werden.

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