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Schildsittich

Auch: Barrabandsittich
Wiss.: Polytelis swainsonii
Engl.: Superb Parrot, Barraband Parakeet

Kennzeichen:

Länge: 40 cm
Gewicht: Männchen ca. 130-160 g
Gewicht: ca. Weibchen 150 g

Männchen: grün, Stirn, Scheitel, Wangen, Kinn und Kehle gelb, halbmondförmiger Schild unterhalb der Kehle, Handschwingen grün mit blauen Außensäumen. Schwanzfedern auf der Oberseite grün mit bläulichem Anflug, auf der Unterseite schwarzgrau, Schnabel orangerot und an der Spitze hornfarben, Iris gelborange, Beine graubraun.

Weibchen: matter gefärbt, grün, ohne gelb und rot, Wangen, Kinn und Kehle graugrün, Schenkel rot, Schwanzfedern bis auf die beiden mitttleren ober- und unterseits schwarz mit rosaroten Säumen, Iris gelb.

Jungvögel: ähnlich den Weibchen, Wangen, Kinn und Kehle heller grün, Iris bräunlich. Im 6. Monat färbt sich die Iris unterschiedlich. Beginn der Umfärbung etwa im 10. Lebensmonat, volle Ausfärbung nach ca. 12-18 Monaten.

Name: Schildsittich: nach dem halbmondförmigen Schild unter der Kehle beim Männchen
Barrabandsittich: zu Ehren des französischen Tier- und Pflanzenmalers Jacques Barraband (1767-1809)
Unterarten: keine
Heimat: Australien, Inneres von Neusüdwales und nördliches Victoria
Lebensraum: Wälder an Flußufern mit Eukalyptusbestand, in bewässertem Waldland auch weiter entfernt von Flußufern
Freileben: Schildsittiche haben das kleinste Verbreitungsgebiet aller australischen Sittiche, kommen hier aber relativ häufig vor. Sie leben in Gruppen zusammen, die während der Brutzeit kleiner werden, da die Jungvögel des letzten Jahres die Gruppe verlassen und eigene Schwärme bilden. Sie leben teilweise nomadisch und halten sich dann auch außerhalb ihrer eigentlichen Verbreitungsgebiete auf.
Ihre Aktivität beschränken sie wegen des heißen Tages überwiegend auf den frühen Morgen und späten Nachmittag, wo sie u.a. Nahrung suchen und trinken. Tagsüber halten sie sich in den Baumkronen auf. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Grassamen, Früchten, Beeren, Nüssen, Nektar, Blüten und Unkraut. Sie suchen auch Getreidefelder auf.

Brutzeit September bis Dezember. Die Bruthöhlen befinden sich in hohlen Ästen, oft über dem Wasser, so dass sie schwer erreichbar sind. Das Gelege besteht aus 4-6 Eiern und liegt auf Baummulm. Das Weibchen brütet alleine. Nach ca. 20 Tagen schlüpfen die Jungvögel. Sie fliegen nach etwa 4 Wochen aus und werden vom Männchen bis zum Erreichen der Selbständigkeit weitergefüttert. Der Familienverband bleibt noch einige Zeit bestehen.

Nahrung: Großsittichfutter (Glanz, Hafer, Weizen, verschiedene Hirsearten, Wildsamen, wenige Sonnenblumenkerne, wenig Hanf), Keimfutter, halbreife Maiskolben, Obst, Gemüse, Grünfutter, Beeren
Haltung: Haltung in Voliere, besser Außenvoliere (Mindestmaße: 4-5x1,50x2 m LxBxH) mit frostfreiem Schutzraum. Die bewegungsfreudigen Schildsittiche eignen sich nicht für die Käfighaltung!!
Bei der Haltung in einer Außenvoliere sollte der Kot regelmäßig auf Würmer untersucht werden, da sie sich häufig auf dem Boden aufhalten.

Schildsittiche sind robust und ausdauernd. Sie sind temperamentvoll, nicht sehr scheu, nagen vergleichsweise wenig und baden sehr gerne. 
Bei der der Haltung im Haus benötigen sie viel Freiflug und einen großen Raum, da sie schnell zur Verfettung neigen und außerdem viel Platz für ihren Balzflug brauchen. Die Sitzäste innerhalb der Voliere sollten möglichst weit auseinander angebracht werden, damit sie eher zum Fliegen animiert werden.
Frische Nagezweige und Badegelegenheiten sollten ständig zur Verfügung stehen. Sie sind verträglich und können auch während der Brutzeit zu mehreren Paaren in einer entsprechend großen Voliere gehalten werden. Sie vertragen sich auch mit anderen friedlichen Sitticharten.
Sie sind normalerweise ruhige Vögel mit angenehmer Stimme, die aber während der Balzphase unangenehm laut werden können. Sie werden vorwiegend von Züchtern gehalten.

Zucht: Die Zucht ist normalerweise nicht schwierig.
Ab 2 Jahren fortpflanzungsfähig, manche Sittiche schon ab einem Jahr. 1 Brut / Jahr, manchmal 2. Brutzeit ab April / Mai. Legeabstand 2 Tage, Brutbeginn ab dem 2. oder 3. Ei. Das Weibchen brütet alleine und wird vom Männchen gefüttert. Nistkastenkontrollen sollten vorsichtig vorgenommen werden, da manche Weibchen sehr empfindlich sind und das Gelege  unter Umständen aufgeben oder die Jungvögel verlassen. Ungefähr ab dem 10. Lebenstag füttert das Männchen die Jungvögel mit. Falls sich das Männchen oder das Weibchen dem Nachwuchs gegenüber nach Erreichen der Selbständigkeit aggressiv verhält, müssen die Jungvögel getrennt werden.

Nistkastenmaße: 25x25x60 cm LxBxH oder 40x30x30 cm LxBxH, Einschlupflochdurchmesser: ca. 8-10 cm, Bodenbelag: ca. 5 cm Sägespäne, Holzmulm oder Mischung Torf und (morschen) Holzspänen.

Gelege 4-7 Eier, Brutdauer ca. 19-20 Tage, Nestlingszeit ca. 30-35 Tage, Selbständigkeit  ca. 3-4 Wochen nach dem Ausfliegen.

Ringgröße: 6,5 mm Ø.

Mischlinge mit Bergsittich, Princess-of-Wales-Sittich, Rotflügelsittich, Königssittich, Bauer's Ringsittich und Rosella.

Schildsittiche haben sich als gute Ammen für andere größere Sitticharten bewährt.

Mutationen: Zimt, Olivgelb, Olivgrün, Gelbgescheckt, Pastellblau

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