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Deutsches Reichshuhn

Herkunft: Deutsche Züchtung seit 1907.

Zuchtziel: Frühreifes, wetterhartes Zwiehuhn; Legeleistung im ersten Jahr 170 und im zweiten Jahr 140 Eier; gute Fleischnutzung; leicht mästbar; Unterdrückung der Brutlust, Eier kunstbrutfest; Bruteier-Mindestmasse 55 g; Schalenfarbe der Eier: Rahmgelb.

Gesamteindruck: Kraftvolle, zwar backsteinartige, doch elgante gestreckte Landhuhnform mit anliegendem Gefieder ohne Kissenbildung, auf mittelhoher Stellung, feinknochig, stolze Haltung, zutraulich.

Körpermasse: Hahn 2,5 bis 3,5 kg, Henne 2 bis 2,5 kg.

Rassemerkmale Hahn:
Rumpf: Langgestrecktes Rechteck mit breiten Schultern.
Rücken: Ziemlich lang, breit, mit vollem Behang.
Schwanz: Gut entwickelt, ziemlich geschlossen, im stumpfen Winkel getragen, mittellange Sicheln, kein Buschschwanz, doch reichlich Deckfedern
Brust: Breit, voll, leicht gewölbt.
Bauch: Breit und voll.
Flügel Mittellang, fest anliegend.
Kopf: Mittelgroß, eher klein als groß, länglich mit gewölbtem Schädel.
Gesicht: Rot, glatt.
Auge: Groß, lebhaft, rot bis orangerot.
Schnabel: Kräftig, mittellang.
Kamm: Mittelgroßer, feingeperlter Rosenkamm mit festem Aufsatz, nicht zu langem nach unten geneigtem, aber nicht fest aufliegendem Dorn, ohne Mulde.
Ohrlappen: Mittelgroß, länglich rund, glatt, zart im Gewebe, rot.
Kehllappen: Mittelgroß.
Hals: Reichlich mittellang, edel gebogen, der ausreichende Federbehang gibt einen guten Ubergang zum Rücken.
Schenkel: Mittellang, knapp anliegendes Gefieder
Läufe: Mittellang, feinknochig, weiß bis hellfleischfarbig.
Gefieder: Weich in der Struktur, dennoch straff anliegend, ohne Kissenbildung.

Rassemerkmale Henne: Besonders typisch in der Form mit möglichst waagerechtem Rücken, ohne jede Kissenbildung, voller Brust, breiter Stellung und gut entwickeltem Legebauch.

Farbenschläge: weiß, hell, gestreift, rot, schwarz

Weiß: Reinweiß, ohne gelben Anflug, weißer Schnabel. Grobe Fehler Stark gelber Anflug, bunte Federn.

Hell: Hauptfarbe des Gefieders reinweiß; Halsbehang schwarz mit weißem Saum, der auch auf den vorderen Federn als Kragenschlu8 gut ausgeprägt sein soll; die Federn des Oberrückens unter dem Halsbehang zeigen eine in der Ruhelage schwarze Tropfenzeichnung; in den Flügeln die Schwingen schwarz mit weißen Außenfahnen, so daß der zusammengelegte Flügel reinweiß erscheint; im Sattelbehang der Hähne ist eine Andeutung von schwarzen Spritzern erlaubt; Schwanz schwarz; die kleinen Sicheln der Hähne und die Schwanzdeckfedern auch der Henne schwarz und weiß gesäumt; leichte weiße Säumung der Hauptsicheln der Hähne und der obersten Steuerfedern der Kennen erlaubt; Schnabel hellhornfarbig bis dunkel.

Grobe Fehler Starke Sprenkelung auf Rücken oder Flügeldeckfedern, stark gelber Anflug.


Gestreift: Grundfarbe schwarz mit heller milchblauer Streifung, welche beim Hahn möglichst in gleichmä8igem Abstand wechselt, bei der Henne wird die Grundfarbe etwas breiter sein als die Streifung; erwünscht ist, dass die Zeichnung klar und scharf abgesetzt ist und bis ins Untergefieder zu erkennen ist, wenn auch matter; das Ende der Feder soll stets mit einem schwarzen Streifen abschIießen.

Grobe Fehler Verwaschene Zeichnung, braun im Gefieder.


Rot: Die Roten sollen ein sattrotes Gefieder haben; die Farbe muß gleichmä8ig sein; der Schwanz ist rot, schwarz im Schwanz gestattet; Untergefieder blaugrau oder rot, letzteres ist erwünscht; schwarze Schwungfedern in den Flügeln sind gestattet, dürfen aber bei geschlossenem Flügel nicht zu sehen sein.

Grobe Fehler Marmoriertes Gefieder.


Schwarz: Die Gefiederfarbe intensiv schwarz, in käfergrünem Glanze schimmernd; das Untergefieder ist dunkel anzustreben; der Schnabel ist hornfarbig, das Auge hat rote Iris; dunkle Iris ist vorläufig noch gestattet.

Grobe Fehler: Stumpfes Gefieder, dunkle Läufe, dunkler Schnabel.


Grobe Fehler für alle Schläge zutreffend: Plumper, starkknochiger oder spindefförmiger, leichter Rumpf; kurzer Rücken; zu niedrige oder zu hohe Stellung; Eichhorn- oder Buschschwanz; Kissenbildung an Schenkeln und Rücken; grober, beuliger Kamm, abstehender Dorn; helle Augen; weiß in den Ohren; falsche Lauf- und Schnabelfarbe, befiederte Läufe.
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Kennel Werner jun.

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