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Urwaldstimmung und Küstenflair

Schon akustisch glaubt das Publikum, in einer anderen Welt zu sein: Urwaldstimmung umfängt die Besucher in der Ausstellungshalle der Eschenbacher Kleintierzüchter. Die große weite Welt der Vögel ist dort zu Gast. Der Gang durch die einem botanischen Garten ähnelnde Halle entpuppt sich als Reise durch die bunte Welt der Vögel.

Peru, Ecuador, Äthiopien, Neuguinea, Neuseeland, die Südsee-Inseln, Indien, Australien und das Amazonas-Gebiet standen in den "Abstammungsurkunden" des buntgefiederten Vogelvolkes, das in großzügigen Volieren zu bestaunen war. Die große Ausstellungshalle war erfüllt von Krächzen, Zwitschern und Gezetere. Dazu kam Urwaldflair: Intensives Grün, Palmen, Agaven, Bananenstauden, Moose, Flechten, Farne und Kakteen sorgten für ein tropisches Mikro-Ambiente. "Eine Landschaft wie im botanischen Garten", merkte ein Besucher voller Anerkennung über die originellen Einfälle der Kleintierzüchter an. Mit viel Fachwissen und Fingerspitzengefühl hatten Abteilungsleiter Holger Kirschsieper, Vorsitzender Werner Kennel, Rupert Lindner, Martin Schmidt und ein um gute Einfälle nie verlegenes Helferteam ganze Arbeit geleistet. An vielen Abenden sei die nun schon traditionelle Vogelschau vorbereitet worden, verriet Kirschsieper als Chef der Ziergeflügel- und Vogelsparte. Einmal beim Danken lobte er auch den Einsatz der Jugendgruppe für ihre Dienste beim Füttern der bunten Vögel.

Beim Blick in die Großvolieren geriet nicht nur eine große Kinderschar ins Schwärmen. Die Vogelvielfalt erinnerte an internationale Zoos und an Fernsehsendungen über Expeditionen zu den Feuchtgebieten des Amazonasbeckens, in die Savannen Afrikas oder in die Trockengebiete Australiens. Sperlings-, Edel- und Taranta-Papageien, Pfirsich- und Schwarzköpfchen, eine Vielzahl an Sitticharten, Finken und Kanarien, Graupapageien aus Ostafrika, 85 Zentimeter große Gelbbrustara aus Südamerika sowie ein Gebirgslori, ein intensiver Pollenjäger, sangen, sprachen und krächzten um die Wette.Aufgeregt nutzten weitere Vogelarten die Gunst der Stunde, um in ihren leuchtenden Federkleidern zu posieren. Stolz beäugte ein majestätischer Ara die ebenfalls zweibeinigen Wesen jenseits der Gitterstäbe. Hinweisschilder beschrieben jede Rasse und auch die Züchter erläuterten Eigenarten und Größe der 238 Vögel. So verwies zum Beispiel Holger Kirschsieper auf das Kennzeichen der Ziegensittiche, ein meckerndes Geräusch von sich zu geben.

Geräuschlos ging es hingegen in der Box der Schildkröten zu. Küstenflair ergänzte dort die Urwaldstimmung: Gelbwangen-Wasserschildkröten und griechische Landschildkröten verharrten im "Stand-by-Modus". Die Königspython, die in einer kleinen Reptilienschau zu bestaunen war, konnte dem wohlklingenden Singen und Zwitschern nur ihre imposante Figur entgegensetzen. Abstand halten hieß es allemal, gehört doch auch das Federvieh zu den bevorzugten Speisen der ungiftigen Riesenschlangenart.

Schon am Halleneingang waren die Kanarien des deutschen Meisters Harald Schmid zu bestaunen. "Wellis Kindergarten" gehörte zu den weiteren Hinguckern. Von der Kolonie von Wellensittich-Küken, nur wenige Zentimeter groß, schwärmten vor allem die Kinder. Der Verkauf von Futter und Zubehör für die Tierhaltung ergänzte die Vogelschau.

Alle Anhänger der Taubenmärkte erinnerte der Kleintierzuchtverein an den Start der Taubenmarkt-Saison am Freitag den 12.10. Die beliebten Märkte mit Verlosungen finden in der Regel jeden Freitag ab 20 Uhr statt. Die Saison endet am 15. März 2019. Einzelheiten dazu sind im Internet unter www.ktzv-eschenbach.de zu erfahren.

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16.11.2018 19:00 - 22:30

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