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Harald Schmid mit seinem Deutschen-Meister-Vogel. Bild: is

Pressath hat einen Deutschen Meister: Züchter Harald Schmid und sein Kanarienvogel kehren aus Bad Salzuflen mit dem Titel heim an die Haidenaab.

Besser hätte es für Harald Schmid und seine Kanarienvögel nicht laufen können: Bei der Deutschen Meisterschaft der Kanarienzüchter in Bad Salzuflen errang ein Vogel des Pressather Hobbyzüchter in der Kategorie "Farben- und Positurkanaren - 1 Dr weiß rezessiv" den ersten Platz. Mit dem Erfolg knüpft Schmid an das Jahr 2014 an, als er ebenfalls mit einem Meistertitel nach Hause kam. Damals siegte er in der Kategorie "Farben- und Positurkanaren Rotschimmel".

10 000 Vögel konkurrierten in den verschiedenen Kategorien in den Messehallen in Bad Salzuflen um die Titel. Mit seinem Siegervogel erreichte Harald Schmid 94 von 100 möglichen Punkten. In den verschiedenen Wertungen kam das Tier in der Abteilung "Lipochrom" (Farbgestaltung) auf 52 von 55 Punkten. Das Gefieder wurde mit 14 Punkten (von 15), "Form und Größe" mit 14 (15), Haltung mit 9 (10) und Kondition mit 5 (5) Punkten bewertet. Kein weiteres Tier in der Ausstellung erreichte diese hohe Punktezahl.

Zufrieden war Schmid auch mit der Wertung für seinen "Stamm" aus vier Vögeln. 372 von 400 Punkten reichten zu Platz drei. Als Harald Schmid am letzten Tag der Deutschen Meisterschaft eine Urkunde in den Händen hielt und die Goldmedaille umgehängt bekam, konnte er den Erflog kaum fassen: Seit fast 25 Jahren züchtet er Vögel und seit zwanzig Jahren fährt er zu Ausstellungen. "Ich weiß noch sehr gut, dass ich 1998 zum ersten Mal in Vohenstrauß Tiere ausgestellt habe", erinnert er sich an die Anfänge.

Dabei sammelt er regelmäßig Erfolge. So wurde er erst im Dezember 2017 mit einem Stamm in Oberasbach bei Fürth Bayerischer Meister. Er wiederholte damit den Erfolg aus dem Jahr 2014, als er erstmals den Bayerntitel geholt hatte. "Es ist ein sehr zeitintensives Hobby, das aber sehr viel Spaß macht", unterstreicht Schmid. Kein Wunder, wenn man Deutsche und Bayerische Meisterschaften feiern darf.

lokalschau, kleintierzüchter-eschenbach Stolzer Besitzer: Kennel Werner jun.

"Vorzüglich in Vitalität, Schauverfassung und Partnerharmonie", lautete das Urteil über diesen Königsfasan, (Syramaticus reevesii) der ebenfalls zu den Gewinnern der Ausstellung gehörte und mit der höchsten Bewertungnote "Vorzüglich 97" und mit den Landesverbandspreis ausgezeichnet wurde.

Die Kleintierzüchter feiern am Wochenende gewissermaßen Wiedergeburt. Nach den vielen ausgefallenen Veranstaltungen aufgrund der Vogelgrippe wird die 51. Lokalschau des Kleintierzuchtvereins Eschenbach zu einem großen Fest der Tierliebhaber.
Es sind sprichwörtlich die "alten Hasen" und der "kleine Mann", die Verantwortung übernehmen, wenn es darum geht, sich für das Tier-Wohl einzusetzen. Lokalschau heißt dann im Spätherbst oder im beginnenden Winter der Nachweis für den fachkundigen Umgang mit dem Geschöpf Tier. Die Vielzahl der ausgestellten Tiere ließen am Samstag und Sonntag die Züchterherzen höherschlagen. Für Vorsitzenden Werner Kennel Junior ein großes Ereignis. Stolz blickte er auf die Zuchterfolge. Die Krönung für ein Zuchtjahr voller Zuwendung und Tierliebe waren zahlreiche Spitzenbewertungen bis zum alles überragenden "V" für "vorzüglich".

Nicht bange ist dem Vorsitzenden um die Zukunft des Vereins. Auch der Nachwuchs ist spitze. "Wir haben viele junge, interessierte und motivierte Jugendliche." Die hoffnungsvollen jungen Talente zählten die Jugendbetreuer und die Ausstellungsleiter um Wolfgang Dobmeier und Werner Kennel zu den Kronjuwelen des Vereins. Auch die Jungen durften mit ihren ersten Schritten in Richtung Züchter-Elite hochzufrieden sein. Ob beim Federvieh oder bei den Kaninchen. 97 von 100 möglichen Punkten bedeuteten ebenfalls Höchstbewertungen. Ergänzt wurde die Lokalschau um ein weiteres Spektakel. Zu Gast im modernen Züchterheim am Alten Wiesenweg 2 war die Gruppe Oberfranken des Sondervereins der Luchstaubenzüchter. Die Ausrichtung dieser überregionalen Gruppenschau bestätigte: Der Kleintierzuchtverein Eschenbach genießt in Fachkreisen hohes Ansehen.

Die Präsentation von 557 Tieren in allen Sparten sprach für sich. Zur Schau stellten sich neun Jugendliche mit 105 Tieren sowie 24 Senioren und zwölf Luchstaubenzüchter des Sondervereins Oberfranken mit einem Volk von insgesamt 452 gurrenden, krächzenden, gackernden, schnatternden oder auch nur ewig knabbernden Zwei- und Vierbeinern. Sechs Kaninchenzüchter präsentierten 49 Tiere in sechs Rassen. Die Ausstellungsleitung für diese Sparte lag in den bewährten Händen von Josef Dötterl und Alexander Sporr.

Die von Zuchterfolgen beeindruckten Preisrichter Walter Deinzer aus Neuhaus/Pegnitz, Willibald Roauer (Neumarkt), Georg Kellermann (Unterferrieden), Otto Endler (Mehlmeisel), Michael Hofmann (Kalchsreuth), Harald Hauenstein (Nürnberg), Joachim Hagen (Sulzbach-Rosenberg), Ewald Schroft (Eckenthal), Karl Schön (Oberlind) und Christian Weißenberger aus Bayreuth sprachen übereinstimmend von einer Leistungsschau mit Vorbildcharakter.

"Eine solch einmalige Organisation bei dieser riesigen Anzahl an zu bewertenden Tieren erlebt man in Nordbayern nur selten", fanden die Preissrichter. Dieser erste Eindruck spiegelte sich auch in den Noten für die Tiere wieder. Auf den Bewertungsbögen kommentierten die Experten ausführlich die Güte und Rassemerkmale der edlen Geschöpfe. Gleichzeitig gaben die Preisrichter den Züchtern wertvolle Hinweise für die weitere Zucht.

Grenzenloser Jubel herrschte bei der Vereinsspitze und den Züchtern nach der Benotung und einer eingehenden Schlussbesprechung. Die elf "Weisen" stuften die Zuchterfolge mit vielen Bestnoten ein. An zahlreichen Käfigtürchen leuchteten den vielen Besuchern, die am Wochenende den Weg in das Züchterheim fanden, Sieger-Rosetten als Zeichen der besonderen Anerkennung entgegen. In den Reigen der Auszeichnungen reihten sich die Jungzüchter mit bemerkenswerten Spitzenergebnissen für ihre Lieblingstiere ein. Die Preisrichter vergaben zudem neun Landesverbandspreise für Geflügel und einen Landesverbandspreis für Kaninchen. Weitere Verbandspreise warten auf Bezirks- und Kreisebene.

Guten Anklang fand die Tombola. Auch der Gastronomiebetrieb lief auf Hochtouren. Am Sonntagabend zogen die Ausstellungsleiter glücklich Bilanz. Ihr umfassendes Dankeschön gehörte neben den Züchtern, den Preisrichtern und dem fachkundigen Publikum, allen Helfern und der Jugendabteilung für die Nachtwache.

Bereits am Samstag, 9. Dezember, geht Vorsitzender Werner Kennel detailliert auf die Erfolge ein. Dann nimmt Kennel bei der Meisterschaftsfeier die Siegerehrung vor. Schon jetzt verrät der Vorsitzende: "Es gibt viel zu feiern." Nun besteht wieder "Freie Fahrt" für die beliebten Taubenmärkte, die jeweils am Freitag im Züchterheim stattfinden.
Zu Gast im modernen Züchterheim am Alten Wiesenweg 2 war die Gruppe Oberfranken des Sondervereins der Luchstaubenzüchter. Die Ausrichtung dieser überregionalen Gruppenschau bestätigte: Der Kleintierzuchtverein Eschenbach genießt in Fachkreisen hohes Ansehen. 

 

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